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Spiderwitch

Anmeldedatum: 21.07.2009 Beiträge: 18 Bilder: 0 Kommentare: 1
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Datum: 01.11.2009 14:49 Titel: Re: Mündlicher Vertrag... |
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| MrMagic hat Folgendes geschrieben: | ... klar gilt dieser - die Rechtsanwälte leben davon. Verlangen für ne telefonische Auskunft schon ein Heidengeld.
Mündlicher Vertrag - er ist kaum beweisbar!
Man unterliegt im Rechtsstreit!
Also: kein Klick ohne unterschriebenem Genehmigungszettel. |
Also ich weiß nicht was für Models Du shootest. Ich hatte noch keine Probleme. Da ich der Urheber bin hab ich die Urheberrechte, wenn ein Model z.B. verlangt ich soll Bilder irgendwo rausnehmen, hä dann muß Sie das auch. Dann lösch ich die Kiste und das hat das Model dann auch zu tun. Damit sind die Fotos für Sie verloren. Ich....hm ich hab so viele, von so vielen Bereichen, ich hab noch Fotos von 2003 zu bearbeiten und komm nicht hinterher. Ein paar Fotos mehr oder weniger... tz.
Will ich Fotos kommerziell verwenden, z.B. für einen Flyer mach ich auch einen Vertrag. Da steht aber nix mit Pausen, Verpflegung, da steht auch nix über die Dinge drin, die sowieso einen anständigen Menschen ausmachen, nur Sachen über die Verwertungsrechte. _________________ with me is not good cherry eating |
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Hendrik-Gustafsson

Geschlecht:  Alter: 50 Anmeldedatum: 22.08.2009 Beiträge: 87 Bilder: 8 Kommentare: 14
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Datum: 01.11.2009 15:29 Titel: Re: Mündlicher Vertrag... |
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| Spiderwitch hat Folgendes geschrieben: |
Will ich Fotos kommerziell verwenden, z.B. für einen Flyer mach ich auch einen Vertrag. Da steht aber nix mit Pausen, Verpflegung, da steht auch nix über die Dinge drin, die sowieso einen anständigen Menschen ausmachen, nur Sachen über die Verwertungsrechte. |
Wenn Du den Text des Themenstarters gelesen hast, handelt es sich bei diesem Regelwerk um Dinge die unabhängig davon sind ob es sich um ein Payshooting handelt, oder um ein TFP Shooting. Pausen sind nicht bloss für das Model hilfreich sondern auch für den Fotografen, den in diesen Pausen kann er die Ergebnisse genauer prüfen, und gegebenenfalls das Setup neu anpassen.
Alles rund um die Bezahlung sollte auch im Vertrag fixiert werden; gehört somit nicht in dieses Regelwerk. _________________ Kunst ist eine Harmonie die parallel zur Natur verläuft.
Paul Cézanne |
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Gast

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Datum: 01.11.2009 17:43 Titel: |
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servus
Vielleicht sollten wir langsam zum Ende des Meinungsaustausches kommen. Viel Neues scheint mir nicht mehr zu kommen.
Ich lass den thread aber offen um die Diskussion nicht abzuwürgen, beobachte weiterhin genau.
alexander |
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Spiderwitch

Anmeldedatum: 21.07.2009 Beiträge: 18 Bilder: 0 Kommentare: 1
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Datum: 01.11.2009 18:45 Titel: Regeln... |
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Da hast Du recht, es wird nichts mehr neues kommen. Was der TO in Bezug auf gleiche Regeln sagt ist halt schlichtweg falsch. Es ist ein Riesenuterschied ob Amateurshooting oder Profishooting.
Deswegen ist das ganze an sich Unsinn, Profis wird bedeutend mehr abverlangt und die Profimodels würden uber solch einen Thread wohl eher.... lächeln. Ich weiß nicht mal ob es hier welche gibt. _________________ with me is not good cherry eating |
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aktmodellandreas

Geschlecht:  Alter: 45 Anmeldedatum: 14.05.2009 Beiträge: 72 Bilder: 10 Kommentare: 1
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Datum: 01.11.2009 21:10 Titel: |
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Hi,
ich erwarte folgendes vom Fotografen:
Verlässlichkeit, Gelassenheit und absolute Konzentration während des Shootings... und ausreichend Akkus(vor allem bei niederen Temperaturen).
Für das Modell gilt dasselbe + eine entsprechend gefüllte Reisetasche mit der man den Tag spielend zufrieden überlebt, ohne auf fremde Hilfe (die des Fotografen) angewiesen zu sein.
Leute die darüber hinaus zuvorkommend an das Modell denken, und dafür bietet dieser Thread wertvolle Hinweise , sind natürlich immer gern gesehen. Einen Anspruch, der gar für alle/-s gilt, würde ich aber daraus nicht ableiten wollen.
Wie ich bereits weiter oben sagte, ich finde es absolut sinnvoll diesen Thread zu lesen, und sich dann selbst "zurechtzulegen" was einem als brauchbar oder wichtig erscheint. Und auf dieses dann auch (als Modell) sinngemäß im Vorgespräch hinzuweisen damit der Fotograf (das Team) es in seine Überlegungen mit einbeziehen kann.
Als wichtig erachte ich auch die eigene Anspruchshaltung als Modell zu überdenken und schauen was man selbst zum erfolgreichen Gelingen beitragen kann.
Für mich ist es völlig unerheblich ob die Beteiligten als Amateure oder Professionelle arbeiten, das Ergebnis ist entscheidend. _________________ http://www.aktmodellandreas.de/ |
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Hendrik-Gustafsson

Geschlecht:  Alter: 50 Anmeldedatum: 22.08.2009 Beiträge: 87 Bilder: 8 Kommentare: 14
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Datum: 01.11.2009 21:37 Titel: |
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| aktmodellandreas hat Folgendes geschrieben: | Hi,
ich erwarte folgendes vom Fotografen:
Verlässlichkeit, Gelassenheit und absolute Konzentration während des Shootings... und ausreichend Akkus(vor allem bei niederen Temperaturen).
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Sehr wichtiger Hinweis, das Model kann auch vom Fotografen etwas erwarten, nämlich das er gut vorbereitet zum Shooting erscheint.
Vieles das für das Model gilt, gilt auch für den Fotografen, es wirkt zum Beispiel nicht gerade vertrauenerweckend, wenn sich der Fotograf torkelnd an einem Leuchtenstativ festhalten muss.
Gute Bilder sind immer ein Ergebnis aus einer guten Teamarbeit zwischen Model und Fotograf. _________________ Kunst ist eine Harmonie die parallel zur Natur verläuft.
Paul Cézanne |
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Spiderwitch

Anmeldedatum: 21.07.2009 Beiträge: 18 Bilder: 0 Kommentare: 1
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Datum: 01.11.2009 22:02 Titel: Vertrag... |
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Ich gehöre ja sowieso zu den guten..... sogar bei TFP zahle ich oft die Fahrtkosten wenn ich merke das beim Model absolute Ebbe ist vielleicht noch alleinerziehend und... und... es gibt viele Gründe und Essen und Trinken sowieso... aber sowas als Regel festzulegen... sowas gebietet der Anstand... andere wieder verlangen vom Model auch bei TFP noch Geld ( ) _________________ with me is not good cherry eating |
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Hendrik-Gustafsson

Geschlecht:  Alter: 50 Anmeldedatum: 22.08.2009 Beiträge: 87 Bilder: 8 Kommentare: 14
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Datum: 01.11.2009 22:55 Titel: Re: Vertrag... |
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| Spiderwitch hat Folgendes geschrieben: | andere wieder verlangen vom Model auch bei TFP noch Geld ( ) |
TFP heisst Time for Print also es fliesst kein Geld weder in die eine noch in die andere Richtung.
Du müsstest Dich also vor Anfragen kaum noch retten können.  _________________ Kunst ist eine Harmonie die parallel zur Natur verläuft.
Paul Cézanne |
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Spiderwitch

Anmeldedatum: 21.07.2009 Beiträge: 18 Bilder: 0 Kommentare: 1
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Datum: 02.11.2009 00:43 Titel: Re: Vertrag... |
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| Hendrik-Gustafsson hat Folgendes geschrieben: | | Spiderwitch hat Folgendes geschrieben: | andere wieder verlangen vom Model auch bei TFP noch Geld ( ) |
TFP heisst Time for Print also es fliesst kein Geld weder in die eine noch in die andere Richtung.
Du müsstest Dich also vor Anfragen kaum noch retten können.  |
Das ist mir sowas von wurscht wie das heißt und das ist der Grund warum ich sage - die oben angeführten Regeln funktionieren so nicht. Wenn ich dem Model etwas gebe damit es die folgende Woche noch arbeiten fahren kann ist das meine Sache und das mache ich wie ich möchte.
Ich muß nicht von meinen Fotos leben und auch nicht von der Vermietung des Studios, es steht halt einfach da. Waenn ich was machen will dann fahr ich hin, wenn nicht bleibt es eben kalt. _________________ with me is not good cherry eating |
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Gast

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Datum: 15.09.2010 21:17 Titel: |
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Ich denke auch, dass das Ergebniss am wichtigsten ist und das man sich wohlfühlt natürlich!
Wer das jetzt auf welcher Basis macht ist ja egal, hauptsache jeder macht das, was er für richtig hält ;) |
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TomRohwer

Geschlecht: 
Anmeldedatum: 08.04.2003 Beiträge: 283 Bilder: 7 Kommentare: 0
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Datum: 15.09.2010 21:18 Titel: Re: Fotograf... |
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Um mich mal wieder zu Wort zu melden...
| Spiderwitch hat Folgendes geschrieben: |
So wurde durch die Reform nicht die Unterteilung der Fotografen in Bildjournalisten und Fotodesigner und handwerklich arbeitende Fotografen abgeschafft. |
Das ist richtig.
| Zitat: |
Während Bildjournalisten und Fotodesigner, die als Künstler anerkannt sind, nur den ermäßigten MWSt-Satz berechnen und keine Gewerbesteuer und Beiträge zur Handwerkskammer abführen müssen, müssen handwerklich arbeitende Fotografen ihre Leistungen mit dem vollen MWSt-Satz berechnen, Gewerbesteuer zahlen und Beiträge an die Handwerkskammer abführen. |
Das ist so nicht richtig.
Die Frage, ob jemand den vollen oder den ermäßigten Umsatzsteuersatz auf seine Umsätze draufschlagen muß, hat nichts mit der Stellung "Handwerker", "Freiberufler" usw. zu tun.
Der Umsatzsteuersatz richtet sich allein nach der Art des Umsatzes.
Umsätze aus der Verwertung von Urheberrechten haben den 7%-USt-Satz. Das gilt für den Fotografen-Handwerksmeister genauso wie für den Bildjournalisten. Künstler haben - nachdem sie vom Finanzamt als solche anerkannt wurden - für ihre künstlerische Tätigkeit den 7%-USt-Satz - sollte aber der Künstler mal etwas gewerbliches machen, dann wird auch hier der volle 19%-USt-Satz fällig.
(Im übrigen gilt, daß die Besteuerung der Nebenleistung der der Hauptleistung folgt, und es letztlich das Finanzamt ist, das entscheidet, welchen Charakters ein Umsatz gewesen ist.
Es funktioniert z.B. nicht, dem Finanzamt gegenüber zu behaupten, der Hauptsinn und -zweck des Portraitfotoauftrags sei es gewesen, dem Kunden Nutzungsrechte für die Fotos einzuräumen. Das akzeptiert das Finanzamt im Regelfall nicht, und schon gar nicht bei Privatleuten als Kunden.)
Genauso ist es mit der Gewerbesteuerpflicht - sobald der selbständige Bildjournalist z.B. im Auftrag PR-Fotos für Unternehmen macht, übt er eine gewerbliche Tätigkeit aus (Entscheidung des BFH), und wird dafür gewerbesteuerpflichtig.
(Da der Grundsatz gilt "Gewerbe verdirbt", ist in so einem Fall dringend anzuraten, beide Tätigkeiten - die journalistische und die PR-Tätigkeit - sorgfältig steuerlich zu trennen. Anderenfalls wird nämlich für den gesamten Ertrag Gewerbesteuer fällig, auch für den aus journalistischer Tätigkeit.)
| Zitat: |
Ein Fotograf, der nicht als Bildjournalist arbeitet oder als Künstler anerkannt ist, ist weiterhin verpflichtet, sich bei der zuständigen Handwerkskammer anzumelden, Gewerbesteuer und Kammerbeiträge zu zahlen. |
Es sei denn, er ist Fotodesigner - auch das ist ein freier Beruf.
| Zitat: | | Das gilt immer dann wenn der Fotograf auf Auftrag arbeitet, das heißt wenn er Geld von einem Kunden nimmt und der Kunde dann Fotos dafür erhält. |
Auch das ist schlicht falsch - selbstverständlich kann auch ein Freiberufler Aufträge annehmen und im Auftrag für einen Kunden tätig werden.
Das gilt für jeden Bildjournalisten genauso wie für jeden Fotodesigner - beide werden übrigens überwiegend im Auftrag tätig.
Anderes gilt nur für den Künstler - da ist es tatsächlich so, daß es ein Charakteristikum eines Künstlers ist, frei und aus eigenem Antrieb tätig zu werden. 100prozentig gilt aber auch das nicht, denn selbstverständlich kann ein Maler, Bildhauer oder auch ein Fotokünstler z.B. den Auftrag annehmen, eine Person zu portraitieren, ohne dadurch seine Künstler-Eigenschaft zu verlieren. |
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nko30

Geschlecht:  Alter: 58 Anmeldedatum: 26.09.2010 Beiträge: 2 Bilder: 0 Kommentare: 2
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Datum: 26.09.2010 22:55 Titel: |
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| Wieso überhaupt mit Begleitung. Ist doch alles eine Frage der Seriösität und des vertrauens. |
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sirtaps

Geschlecht:  Alter: 41 Anmeldedatum: 26.10.2009 Beiträge: 2 Bilder: 1 Kommentare: 0
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Datum: 25.04.2011 18:34 Titel: |
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| wei das immer einfacher ist |
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MS_Model

Geschlecht:  Alter: 23 Anmeldedatum: 25.08.2011 Beiträge: 6 Bilder: 2 Kommentare: 0
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Datum: 11.10.2011 16:37 Titel: workshop 2012 |
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| edit by Spiff: Beitrag gelöscht - off topic (Werbung) |
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Gast

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Datum: 20.02.2012 17:21 Titel: "Standards" |
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Ich halte es für gut, gewisse „Standards“ als Empfehlungen und Hilfestellung zu formulieren, aber nicht als Mittel, um mehr oder weniger unverblümt diejenigen abzuwerten, für die all das vielleicht nicht ganz so selbstverständlich ist. Das Meiste ist in der Tat so selbstverständlich, dass es fast nicht wert erscheint, erwähnt zu werden:
Doch wer die einzelnen Punkte ohnehin einhält, braucht sie nicht in Paragraphen zu fassen, und wer nicht, bei dem scheint als „x-beliebiger, unkoordinierter Hobbyknipser“, so liest sich das für mich, ohnehin Hopfen und Malz verloren. Über die scheint in der Wiederholung des Begriffs „selbstverständlich“ quasi das Kopfschütteln schon mit enthalten.
Inhaltlich sind die genannten Grundsätze, wenn man den latent wertenden Seitenhieb mal außer Acht lässt, sinnvoll und nachvollziehbar. Dass aber ein Model im Nachhinein bezahlt wird, mag allgemein üblich sein, im Einzelfall bindend ist dieses Vorgehen m.E. deshalb aber noch lange nicht.
Denn zum einen gilt in manchen Verträgen, die vorab geschlossen werden, die Unterschrift des Models gleichzeitig als Quittung für den Erhalt des Honorars. Zum anderen kann eine Vorabzahlung auch als
Vertrauen bildende Maßnahme gerade unter Amateuren gemeint sein und auch so verstanden werden. So las ich unlängst, dass ein Model die Zahlung vor dem Shooting, wohl aufgrund schlechter Erfahrungen, zur Bedingung macht. Macht diese Bedingung es zur „Nutte“? Wenn ich Grund zu der Annahme habe oder auch nur befürchten muss, dass das Model sich wie eine Prostituierte behandelt fühlt, weil ich es vor dem Shooting bezahle, werde ich das nicht tun. Aber es geht um mein Geld, mein Risiko und mein Shooting. Es ist keine Beleidigung, sondern ein Entgegenkommen, wenn ich vorher bezahle. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, zumindest danach zu fragen, wann wir die Bezahlung abwickeln sollen.
Ich halte nichts davon, eine Usance zum Gesetz zu erheben und die, die sich nicht daran halten, zu „Nutten“ und „Hobbyknipsern“ abzuwerten, auch wenn ich persönlich mit dem Begriff „Hobbyknipser“ sehr gut leben kann, solange mich nicht das Model, das ich gerade fotografiere, dafür hält.
Auch mit dem Angebot, eine Begleitperson mitzubringen, habe ich positive Erfahrungen gemacht, kann mir aber auch vorstellen, dass das nicht immer gut geht. Letzten Endes kommt es auch immer auf die Gegebenheiten (z.B. die Location) im Einzelfall an. Da ist dann etwas von derjenigen Kreativität und Flexibilität gefragt, die den Fotografen eher auszeichnet als einen Regelfetischisten. |
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