Das verspricht die Fetischfotografie
17. Mai 2013All jenen, die schon beim Aussprechen des Wortes „Fetisch“ aufschrecken, sei folgendes gesagt: Kunst ist immer das, was man daraus macht. Oder anders gesagt: Nur derjenige, der sieht, erkennt den wahren Kern der Kunst.
Die vielfältigen Vorurteile und falschen Annahmen, die Laien häufig mit Fetisch verbinden, erweisen sich in der Regel als nicht haltbar.
Selbstverständlich weist auch dieser Bereich eine große Bandbreite auf, sodass es nicht vermieden werden kann, von Geschmacklosigkeit oder dergleichen zu sprechen – Maßstäbe, die man auf scheinbar normale Bereiche anlegt, sollten jedoch auch hier gelten.
Wir möchten kurz und prägnant erläutern, worum es dabei im Konkreten geht.
Kunst auf einer anderen Ebene
Will man in wenigen Worten erfassen, was Fetisch und insbesondere Fetischfotografie bedeutet, so kann man dies vermutlich wie folgt beschreiben: Fetisch ist all das, was die Gedanken des Betrachters auf neue Art und Weise anspricht.
Im Vordergrund steht ein Objekt oder Gegenstand, welches mit eigener Vorstellungskraft so modelliert wird, dass daraus ein „Objekt der Begierde“ entsteht.
Ein wichtiger Bereich des Ganzen ist die Fetischfotografie, die alle genannten Dinge miteinander verbindet.
Wer mag, kann sich bei Workshops einen Überblick darüber verschaffen, wie z.B. beim Kinky Latex’ Fetisch Workshop Workshop am 27.4.2013.
Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht der Körper, der mittels entsprechender Effekte und gestalterischer Akzente ästhetisch dargestellt werden soll.
Dies geschieht durch eine bestimmte Beleuchtungstechnik sowie den Fähigkeiten des Bildbearbeiters, der einzelne Ausschnitte in Szene setzt.
Von grundlegender Bedeutung ist die Location des Shootings, denn unter Zunahme einiger Accessoires sowie der beim Betrachter entstehenden Assoziation erreicht man, dass Bilder gänzlich aus dem Kontext gerissen werden.
Besonderheiten hervorheben
Geht man jetzt als Laie hin und betrachtet die Möglichkeiten, die durch diese Art der Fotografie entstehen, so bieten sich auch für den privaten Bereich vielfältige Möglichkeiten zur gestalterischen Auslebung eigener Bedürfnisse und Sehsüchte.
Dabei ist es egal, ob Sie nun besonders an Kuscheltieren interessiert sind oder mit Formen und Farben so spielen, dass Objekte den Kontrast im Bild darstellen.
Um einen Überblick darüber zu erhalten, mit was für Formen und Methoden gearbeitet wird, eignet sich ein Besuch entsprechender Spezial-Messen sowie die Teilnahme in Onlineforen. Passende Ausstattung kann man beispielsweise bei Mac’s Mystic Store finden, einem Spezialisten auf diesem Gebiet.
Hier können Sie mit vielfältigen Outfits, lustigen Bemalungen und interessanten Objekten Artverwandte treffen, die ihrerseits Ideen einbringen und von ihren Erfahrungen berichten.
Vergessen Sie als die negativen Assoziationen, die im Alltag mit diesem Bereich der Kunst verbunden werden – es ist vollkommen natürlich, wenn spezielle Dinge Sie dermaßen reizen, dass sie diese in geeigneter Form darstellen mögen.
Daran kann nichts verkehrt sein, denn das unterstreicht Ihre Persönlichkeit und den Willen, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.


