Original oder Fälschung - DOCMA-Award für Bildbearbeitung
12. Dezember 2008Wahrscheinlich schon seit Erfindung der Fotografie, spätestens aber seit dem Durchbruch der digitalen Fotografie, ist das Lager der Fotografen zweigeteilt: Die einen lehnen elektronische Bildbearbeitung kategorisch ab und setzen auch in Zeiten der digitalen Fotografie ganz auf ihr handwerkliches Können. Die anderen sehen eher das Endprodukt, was sich eben aus der eigentlichen Aufnahme und einer Nachbearbeitung zusammensetzt.
Aus der Werbefotografie ist die Nachbearbeitung beispielsweise gar nicht mehr wegzudenken, hier werden nicht nur körperliche “Makel” der Models sorgsam retuschiert, sondern die Models sogar direkt am PC geschminkt.
DOCMA-Award für Bildbearbeitung
Mit dem Thema “Original oder Fälschung” beschäftigt sich jetzt der DOCMA-Award für digitale Bildbearbeitung 2009, der vom gleichnamigen Magazin für digitale Bildbearbeitung ausgeschrieben wurde. Fotografen / Bildbearbeiter können dort ihre Werke einreichen und eine Jury versucht herauszufinden, was auf den Bildern tatsächlich zur ursprünglichen Aufnahme gehört und was der Fantasie und dem Können des Bildbearbeiters entsprungen ist. Weitere Informationen rund um den Award gibt es auch in einem Spiegel-Online Artikel zum Thema.
Eure Meinung zum Thema
Wie steht ihr denn als Fotografen grundsätzlich zu dem Thema EBV und wie groß ist der Anteil der nachträglichen Bearbeitung eurer Einschätzung nach?
Schlagworte: Bildbearbeitung, DOCMA-Award für Bildbearbeitung, Fälschung, Orginal, Spiegel Online



