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5 + 1 Frage an Andreas Hödl

Sonntag, 20. Februar 2011

Heute werfen wir in unserer Interview-Reihe “5 +1 Frage” einen kleinen Blick hinter die Kulissen von Akt.de: Unser Interviewpartner Andreas Hödl (aka Spiff) unterstützt Akt.de seit einigen Jahren als Moderator. Andreas, vielen Dank für das interessante Interview und vor allem auch für die unzähligen Stunden, die du für deine Moderatoren-Tätigkeit bei Akt.de investierst.

Zusätzliche Fragen an den Interviewpartner können natürlich gerne wieder über die Kommentarfunktion gestellt werden.

Stell dich bitte kurz vor: Was machst du beruflich, was machst du privat?
Ich wurde 1975 südlich von Wien geboren, bin aber mittlerweile in die Stadt übersiedelt. Seit 2006 bin ich mit www.hu-foto.at verheiratet ;-) und wir teilen uns die Wohnung mit einer ständig wachsenden Zahl an Haustieren.

Während ich mich beruflich im größten Forschungszentrum Österreichs (AIT) mit Hochleistungsbildverarbeitung (Banknotenprüfung, Print Inspection) beschäftige, tritt die Fotografie im privaten Bereich immer mehr in den Vordergrund. Dieses private Interesse strahlt mittlerweile auch in den beruflichen Bereich hinein - und zwar in Form von Produktfotografie.

Meine weiteren Interessen liegen bei Billard, Volleyball, Filme sammeln, Fantasy&SciFi, Hörbüchern, usw.

Wie bist du zum Thema Aktfotografie gekommen und was war dein erster Berührungspunkt mit dem Thema Fotografie?
Es gab bei mir schon immer ein gewisses Interesse für fotografische und audiovisuelle Themen. Der erste direkte Berührungspunkt zur Fotografie und die dadurch wachsende Faszination entstand dadurch, dass sich meine Frau vor Jahren eine analoge SLR gekauft hat. Seitdem stieg mein Interesse an der Technik und an den gestalterischen Möglichkeiten.

Nachdem mir das Ordnung halten mit den analogen Medien unmöglich schien ;-), habe ich mich ab der Verfügbarkeit leistbarer DSLRs aktiver der Fotografie gewidmet und mich im Fotoklub meiner Frau eingetragen.

Da dieser über ein Fotostudio verfügt, war es in gewisser Weise nur eine Frage der Zeit, bis sich das Thema Aktfotografie ergab und ich dort meine ersten Schritte anstellte. Seitdem gibt’s Ideen und Projekte ohne Ende.

Beispielsweise planen wir für 2011 wieder eine Shootingreise ans Mittelmeer, welche wir auch auf akt.de ausgeschrieben haben.

Was ist für dich persönlich Aktfotografie?
Die Darstellung des unbekleideten, menschlichen Körpers ohne der Bedienung voyeuristischer Neigungen bzw. sexueller Gelüste.

Auch wenn es manchmal Spaß macht Pin-ups und erotische Bilder zu schießen, versuche ich bei meinen Projekten die Nacktheit der abgebildeten Person(en) so einzusetzen, dass sie vom Betrachter als ganz selbstverständlich empfunden wird.

Was war dein größtes Highlight in Verbindung mit dem Thema Aktfotografie?
Ich möchte keines meiner Highlights als “das größte” hervorheben, da jedes für sich seinen eigenen Reiz hat und seine eigene Faszination ausübt.

Ob es nun das zufriedene Gefühl eines erfolgreichen Shootings, die persönlichen Gespräche mit den Fotokollegen dieser Plattform, unsere Fotowoche 2009 in Griechenland oder der WOW-Effekt bei einer geglückten Lichtsetzung ist - jeder dieser Momente gibt mir neue Impulse.

Einzig herausstreichen möchte ich das akt.de-Forumstreffen 2010, welches meine Frau und ich in Wien organisiert haben. Die Aufgaben, die sich  hierbei gestellt haben waren derart umfangreich und vielgestaltig, dass der Erfolg des Events doch einen besonderen Stellenwert einnimmt.

An welche Erfahrung denkst du dabei weniger gerne zurück?
An solche, die auch noch im Rückblick ärgerlich sind und sich nicht schönfärben lassen. Das trifft beispielsweise auf den Bruch von  Absprachen zu, die mich Geld kosten.

Zusatzfrage: Welche Frage wolltest du schon immer mal in einem Interview beantworten, die dir aber noch nie gestellt worden ist?
Nachdem es mir nicht oft passiert, dass ich interviewt werde, kann ich darauf lediglich antworten: Nicht diese. ;-)

Vorschläge
Wer Vorschläge für einen interessanten Interviewpartner hat oder selbst Interesse hat, kann uns direkt eine E-Mail an info@akt.de schicken. Wir freuen uns auf eure Vorschläge!

5 + 1 Frage an Klaus Ender

Sonntag, 6. Juni 2010

Aufgrund von anderweitigen Verpflichtungen liegt das letzte Interview im Rahmen unserer Reihe “5 + 1 Frage an” leider fast schon ein halbes Jahr zurück. Um so erfreulicher ist es, dass mit Klaus Ender ein echtes Fotografie-Urgestein für unser Interview zur Verfügung stand. Vielen Dank für deine Zeit Klaus!

Zusätzliche Fragen an den Interviewpartner können natürlich gerne wieder über die Kommentarfunktion gestellt werden.

Stell dich bitte kurz vor: Was machst du beruflich, was machst du privat?
Ich bin gerade 71 geworden und fotografiere genau 50 Jahre. Davon 44 Jahre freiberuflich im Genre Akt & Landschaft. Da es meine Berufung ist, kann ich privat und Beruf nicht trennen, so dass ich im “Urlaub” noch mehr fotografiere als sonst. Außerdem schreibe ich Gedichte und Aphorismen, mit denen ich meine Bilder verbinde.

Wie bist du zum Thema Aktfotografie gekommen und was war dein erster Berührungspunkt mit dem Thema Fotografie?
Ich zog (23-jährig) 1962 auf die Insel Rügen, um zu testen, ob durch die Schönheit dieser Insel mein Hobby zum Beruf werden kann. Weil Rügen den inoffiziellen Weltrekord an FKK - Stränden hatte, kam ich “gezwungenermaßen” mit FKK in Kontakt. 1963 machte ich die ersten Aktbilder und 2 Jahre später war ich schon freier Mitarbeiter der beliebten DDR-Zeitschrift DAS MAGAZIN, die damals als einzige Zeitschrift einen monatlichen Akt publizierte.

Was ist für dich persönlich Aktfotografie?
Ein Gebiet, das dem Fotografen ein hohes Maß an ästhetischem Empfinden abverlangt, weil bei mir die Würde des Menschen im Mittelpunkt steht. Akt heißt bei mir nicht in erster Linie “Erotik”, sondern Darstellung des Modelles in seiner Schönheit, Natürlichkeit und Anmut, - auch wenn der letzte Begriff am Aussterben ist. - Wir bilden auch andere Lebewesen ab, ohne dass die Geschlechtsmerkmale dominieren, so dass es selbstverständlich auch für die Frau gilt!

Was war dein größtes Highlight in Verbindung mit dem Thema Aktfotografie?
Dass es mir schon als Amateur gelang, zu den führenden Fotografen der DDR zu gehören - und dass ich,  - obwohl die DDR schon 26 Jahre bestand, - die erste Aktfotoschau der DDR initiierte. Sie hieß AKT & LANDSCHAFT, wurde in Potsdam 1975 eröffnet. Sie wurde zur Wanderausstellung und ging durch alle Bezirke (Bundesländer) der DDR. Sie wurde zum Leistungsvergleich der DDR - Fotografie und fand über 25 Jahre (alle drei Jahre) statt..Sie machte die Aktfotografie der DDR “salonfähig.”

An welche Erfahrung denkst du dabei weniger gerne zurück?
Als ich 1981 (Familienzusammenführung) nach Österreich übersiedelte, wurde ich in der DDR zur “Persona non Grata”. Alle Fakten und Daten wurden in den Archiven der DDR gelöscht, mein Handbuch zur Arbeit mit Modellen “MEIN MODELL” (FOTOkinoverlag Leipzig), das von 1971 bis 1980 über 95.000mal verkauft wurde, kam auf den Index der unerwünschten Autoren. Die Ausstellung AKT & LANDSCHAFT verlor ihren Nymbus der Ästhetik und wurde zur NACKTfotoschau. Das Mobbing früherer und nachfolgender Kulturfunktionäre und Verlage mit Stasi-Mitarbeitern hält bis heute an, was auf meiner Page unter: http://www.klaus-ender.de/aktuelles/uebersicht.html nachzulesen ist.

Zusatzfrage: Welche Frage wolltest du schon immer mal in einem Interview beantworten, die dir aber noch nie gestellt worden ist?
Warum machen so viele Fotografen und Modelle “Torheiten” mit, die von der Mode diktiert werden…Ist es heute nicht mehr nötig, seinen “eigenen Stil” zu finden? Ist nur noch die Erotik und die Provokation Anlass genug, Aktaufnahmen zu machen?

Vorschläge
Wer Vorschläge für einen interessanten Interviewpartner hat oder selbst Interesse hat, kann uns direkt eine E-Mail an info@akt.de schicken. Wir freuen uns auf eure Vorschläge!



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Aktfotografie erfreut sich zunehmender Beliebtheit, nicht zuletzt durch den Boom der Digital-Fotografie. Eine der Größten Datenbanken für Aktmodelle und Aktfotografen ist Akt.de.
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14model.de ist eine der größten deutschsprachigen Model-Plattformen, auf der sich Models und Fotografen rund um das Model-Business austauschen können. Weitere Model-Sedcards gibt es auf der Schwesterseite Model Kartei
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Die Aktgalerie (1997 gegründet) ist eine der größten deutschsprachigen Websites zum Thema Aktfotografie. 2006 wurden die Projekte Aktgalerie.de, Aktmodelle.de, Aktfotografen.de und Aktforum.de unter der Domain Akt.de zusammengeführt.
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Die englischsprachige Nudes Gallery ist eine große Online-Galerie, in der zahlreiche Fotografen aus aller Welt ihre Aktfotos ausstellen. Neben den Galerien gibt es eine umfangreiche Linksammlung rund um das Thema Aktfotografie.



Aktuelles Datum und Uhrzeit: 18.06.2013 23:09
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